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Gemüselexikon R-T

Rosenkohl
wächst an der 1 m hoch aufgestängelten Pflanze als kleine Kohlköpfe. Geerntet wird zwischen August und Dezember. Die kleinen Köpfe haben eng anliegende Blätter und sind weissgrün. Rosenkohl mit gelblichen Blättern sollte nicht mehr verwendet werden, da die meisten Vitamine bereits verschwunden sind.

Rotkabis (Rotkohl, Blaukraut)
Der Rotkohl gehört in dieselbe Familie wie der Weisskohl. Der Farbstoff Anthocyan verleiht dem Rotkohl die dunkelviolette Farbe. Die Blätter sind glänzend und liegen eng am Kopf. Der Rotkohl wächst ab Ende März bis in den Dezember.

Rucola (Rauke)
Rucola hat zartgrüne, länglich birnenförmige Blätter. Die Blätter der wilden Rauke ähneln dem Löwenzahn und sind stark ausgefranst. Sie ist eher ein Würzkraut und wird milden Salaten beigefügt. Als Gemüse wird die Rauke kurz angedünstet.

Spargeln
Spargeln werden in Europa von Anfang Mai bis Ende Juni geerntet. Der Bleich-spargel (weiss) wird in sandigen Erddämmen gezogen und geerntet, sobald sich Risse auf der Erdoberfläche bilden. Der Spargel wird von Hand ausgegraben. 
Den Grünspargel lässt man aufschiessen. Er wächst im Sonnenlicht. Sein schnelles Wachstum bei warmer Witterung bewirkt, dass täglich geerntet werden kann.Eine gute Spargelqualität erkennt man an den geraden Stangen und den fest verschlossenen Köpfen. Die Schnittenden sollten frisch und ohne Einschrumpfung oder Verfärbung sein. Dreht man den Spargel zwischen den Fingern, sollte ein leichtes Knistern zu hören sein. Der grüne Spargel enthält mehr Vitamine als der weisse und ist oft aromatischer.

Spinat
Der Blattspinat wird von Hand geerntet und ist sehr gesund. Er enthält Eisen aber auch Folsäure und ein ausgewogenes Verhältnis von Kalzium und Phosphor. Insgesamt wirkt er sich sehr positiv auf das Wachstum, die Blutbildung und die Knochenbildung aus.

Schwarzwurzel
Im Oktober wird die Schwarzwurzel mit einer Stechgabel geerntet. Die dunkelgrauen bis schwarzen Wurzeln sollten ohne Nebenwurzeln und unverletzt  sein. Sie sind bis April im Handel zu finden. Wegen des Asparagins haben die Schwarzwurzeln einen leichten Spargelgeschmack. Die Schwarzwurzel zählt zu den wertvollsten Wintergemüsen. Sie ist voller Schutz- und Heilstoffe: Vitamine, Bitterstoffe, Mineralien, Asparagin und Allantoin bieten dem Körper Schutz und Heilung in den verschiedensten Bereichen. Um Flecken zu vermeiden, sollte die Schwarzwurzel mit Handschuhen gerüstet werden. Werden die geschälten Wurzeln gleich in Zitronenwasser mit etwas verquirltem Mehl gelegt, bleiben sie weiss.

Sellerie (Knollen- und Stangensellerie)
Der Knollensellerie bildet weissbraune Wurzeln. Der Stangensellerie hat nur kleine Knollen und wächst hauptsächlich über der Erde. Das würzige Gemüse wird gerne in Suppen gekocht oder roh gegessen.

Süsskartoffel
Die rote, ovale, längliche Süsskartoffel (Batate) mit dem orangen Fleisch ist botanisch gesehen mit der Kartoffel nicht verwandt. Die Wurzel wird in den Tropen, Subtropen oder in wärmeren Ländern angebaut und ist bei uns eher als Luxusgemüse bekannt. In der Welternährungsliste steht sie jedoch an fünfter Stelle. Die Batate wird ganzjährig angebaut, ist aber nur kurz lagerfähig.

Teltower Rübchen
Das Teltower Rübchen ist eine Zwergform der weissen Rübe. Die weissrote Schale verbirgt das weisse strukturlose Fleisch. Die Rübchen sind je nach Aussaat zwischen Oktober und Januar oder Mai und August in den Gemüseregalen anzutreffen. Sie enthalten die Vitamine A, C, B und Magnesium, Kalzium, Eisen und Jod. Die Rübchen werden roh als Salatbeigabe oder als Dip-Gemüse gerne gegessen.

Tomaten
Die bekannteste ist die rote runde. Es gibt jedoch noch gelbe und grüne. Tomaten brauchen ein gemässigtes Klima, und so werden sie vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut. Die Tomate zählt zu den beliebtesten Gemüsen. Obwohl sie einen säuerlichen Geschmack haben kann, ist sie alkalisch und wird sogar gegen Magengeschwüre empfohlen. Sie enthält viele Vitamine, Mineralien, ätherische Öle, natürliche Hormone und Kortisone.

Unreife (grüne) Tomaten sollten nicht gegessen werden, da sie das Gift Solanin enthalten, welches erst durch den Reifungsprozess abgebaut wird. Unreife Tomaten lassen sich bei Zimmertemperatur in der Nähe von Obst am besten ausreifen. Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.