Der Einsatz von Kältemitteln mit tiefem Global Warming Potential (GWP) gewinnt in der Gebäudetechnik zunehmend an Bedeutung. Sowohl bei Luftentfeuchtern als auch bei Raumluft-Wäschetrocknern rücken Lösungen in den Fokus, die Effizienz, regulatorische Sicherheit und Umweltverträglichkeit miteinander verbinden.
Regulatorische Vorgaben und ein steigendes Nachhaltigkeitsbewusstsein beeinflussen die Auswahl von Kältemitteln zunehmend. Eine zentrale Kennzahl ist dabei das Global Warming Potential (GWP). Es beschreibt, wie stark ein Kältemittel im Vergleich zu CO₂ zur Erderwärmung beiträgt. Je tiefer dieser Wert, desto geringer die klimarelevante Wirkung über den gesamten Lebenszyklus eines Geräts.
Bei Luftentfeuchtern zeigt sich dieser Anspruch in der Airsec-Produktfamilie. Die Modelle Airsec 3, 7 und 12 arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan), das einen tiefen GWP-Wert aufweist. Für höhere Leistungsbereiche kommen bei Airsec 16 bis zum demnächst eingeführten Airsec 24 Geräte mit R454C zum Einsatz. Dieses moderne Kältemittel wurde entwickelt, um den GWP-Wert gegenüber klassischen synthetischen Alternativen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig hohe Entfeuchtungsleistungen zu ermöglichen.
Auch im Bereich der Raumluft-Wäschetrocknung spielt das eingesetzte Kältemittel eine entscheidende Rolle. Der secomat, der Original-Raumluft-Wäschetrockner von Krüger, setzt konsequent auf das natürliche Kältemittel R1270 (Propylen) mit einem im marktvergleich sehr tiefen GWP von 2. Das System trocknet Wäsche schonend, energieeffizient und ohne Abluftführung nach aussen, was insbesondere in Mehrfamilienhäusern und bei Sanierungen von Vorteil ist.
Für die Elektroinstallateur-Branche ergeben sich daraus sachliche Mehrwerte:
Unsere Ausrichtung auf Kältemittel mit tiefem GWP ist Teil einer langfristigen Portfoliostrategie. Nachhaltigkeit wird dabei als technischer Anspruch verstanden, der Umweltverantwortung, Betriebssicherheit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbindet.
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